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Störungen und Reparaturen


In meinem Schornstein habe ich fliessenden Ruß. Wie entsteht der?

Antwort: Fließender Ruß entsteht durch eine zu niedrige Verbrennungstemperatur. Eine zu niedrige Verbrennungstemperatur kommt dann zu Stande, wenn der Brennkammer im Verhältnis zur Holzmenge zu wenig Luft zugeführt wird. Fließenden Ruß erkennt man schnell an einem braunen, klebrigen Belag. Zur behebung müssen Sie der Verbrennung mehr sekundäre Luft zuführen, um so die Temperatur zu erhöhen.
Das Anbringen eines Rauchgasthermometers am unteren Teil des Ofenrohrs kann ein guter Indikator dafür sein, wie geheizt wird. Die Rauchgastemperatur muss bei normalem Heizen ca. 250° C betragen. Liegt die Rauchgastemperatur wesentlich unter 250° C besteht Risiko zur Bildung von fließendem Ruß. Liegt die Rauchgastemperatur über 250 - 300° C, besteht Risiko der Überhitzung und die inwandigen Teile können durchbrennen.

Es ist zu wenig Zug im Schornstein. Was kann ich tun?

Antwort: Wenn der Schornstein zu niedrig, mangelhaft isoliert oder undicht ist, können Zugprobleme auftreten. Lassen Sie dies den Schornsteinfeger untersuchen und ihn eventuell den Zug messen. Wenn die oben genannten Verhältnisse in Ordnung sind, kann man die Anzündphase verlängern, um den Schornstein gründlich durchzuheizen, denn der Schornstein zieht erst optimal, wenn er durchgeheizt ist. Dies erreicht man durch Auflegen von sehr viel Kleinholz zum Anzünden sowie 1-2 Anzündwürfeln (oder Anzündhilfen). Lassen Sie den Rüttelrost offen stehen und die Tür eventuell einen Spaltbreit offen.
Sobald sich eine Glutschicht gebildet hat, legen Sie unter weiterhin guter Luftzufuhr 2 bis 3 Scheite trockenes Brennholz nach. Wenn die blau-lilafarbenen Rauchgase verschwinden, ist es Zeit, den Rüttelrost zu schließen und die primären Luftventile herunterzudrehen.

Zugluft/Rauchentwicklung

Es kommt Rauch in das Zimmer, wenn ich die Ofentür öffne. Wie kann das vermieden werden?

Antwort: Generell sollten Sie die Tür nicht öffnen, bevor das Holz bis zur Glutschicht heruntergebrannt ist. Sobald die Ofentür geöffnet wird und eine grosse Menge kalte Luft mit den Flammen von unverbranntem Holz in Verbindung kommt, können Rauchirritationen entstehen. Warten Sie mit dem Nachlegen von Brennholz, bis es auf eine Glutschicht heruntergebrannt ist. Sollte es trotzdem notwendig sein, die Tür zu öffnen bevor das Holz heruntergebrannt ist (beispielsweise um Brennholz zu verschieben), öffnen Sie die Tür vorsichtig und lassen Sie sie kurz einen Spaltbreit offen stehen, bevor sie ganz geöffnet wird. 
Eine andere Ursache kann zu schlechter Schornsteinzug sein, sodass der Schornstein den Rauch in den Kaminofen hinunterdrängt statt ihn den Schornstein hoch zu ziehen. Lassen Sie eventuell den Schornsteinfeger den Schornsteinzug untersuchen.

Das Glas meines Kaminofens ist gesprungen. Was ist passiert und kann es ausgetauscht werden?

Antwort: Das Glas kann durch Stöße oder Schläge von Brennholzscheiten springen. Es können auch Unreinheiten im Brennmaterial vorkommen, z.B. Steinchen, die beim Verbrennen des Holzes gegen das Glas springen. Wenn das Glas gesprungen ist, muss es selbstverständlich ausgetauscht werden, aber ein Heizen im Brennofen über einen kürzeren Zeitraum hinweg schadet nicht. Verschleißteile, die ausgetauscht werden müssen sowie weiteres Zubehör wie Dichtungs-Sets, die Glas, Dichtungsschnur, Klammern und Schrauben enthalten, können Sie über Ihren Morsø Händler beziehen.

Die Dichtung in der Tür hat sich gelöst/ist herausgefallen. Was ist zu tun?

Antwort: Nach einiger Zeit des Gebrauchs verschleißen die Dichtungen in den Türen, lösen sich oder fallen heraus. Die Dichtung ist mit keramischen Leim von Morsø eingeklebt. Beim Auswechseln der Dichtung muss die Unterlage gründlich mit Stahlwolle oder einer Stahlbürste gereinigt werden. Das Dichtungsset mit Leim kann bei unseren Händlern erworben werden.

Die Umlenkplatte ist kaputt, warum und kann sie ausgewechselt werden?

Antwort: Rauchumlenkplatten und andere Teile, die in direktem Kontakt mit Feuer und glühendem Brennholz stehen, sind Verschleißteile. Sie sind deshalb besonders dem Risiko des Durchbrennens ausgesetzt. Bei korrektem Gebrauch halten diese Teile viele Jahre. Durch zu kräftiges Heizen wird das Durchbrennen natürlich begünstigt. Die erwähnten Teile können ausgetauscht werden. Wenn die Rauchumlenkplatten beschädigt sind und nicht rechtzeitig ausgetauscht werden, wird die Topplatte danach einer so hohen Temperatur ausgesetzt, dass sie Schaden nehmen kann.
Sie müssen die Rauchumlenkplatten reinigen, bevor Sie diese wieder einsetzen. Achten Sie auf korrektes Einsetzen. Zusätzlich hat der Schornsteinfeger über das Fegen des Schornsteins und die Reinigung des Rauchrohres hinaus dafür zu sorgen, dass der Ofen von Ruß befreit wird. Wie häufig gefegt oder der Ofen gereinigt wird, entscheidet der Schornsteinfeger nach Absprache mit Ihnen nach seinem Ermessen.
Beim Austausch von Teilen zu beachten: Die Konstruktion darf nicht verändert. Teile, die Sie ersetzen, müssen Originalteile von Morsø sein.

Die Vermiculiteplatten/Steine sind gesprungen. Soll man sie austauschen?

Antwort: Risse oder Sprünge in den Steinen können durch Schläge von Brennmaterial entstehen. Es ist nicht notwendig, die Steine auszutauschen, obwohl sie gesprungen sind; es steigt lediglich die Isoliertemperatur. Wenn die Steine noch mehr zerbrechen oder Teile davon in die Brennkammer fallen, verschwindet der Isoliereffekt vollständig; jetzt müssen sie ausgetauscht werden, um das Gusseisen nicht zu beschädigen.

Schäden am Ofen/Verschleißteile

Wo kann ich Ersatzteile für meinen Kaminofen kaufen?

Antwort: Ersatzteile können in Kaminofengeschäften gekauft werden. Wenn Sie nicht genau wissen, welches Kaminofenmodell von Morsø Sie haben, können Sie die Typen-Nummer an der Innenseite der Tür finden. Diese Typennummer geben Sie an den Morsø-Händler weiter, der so den Kaminofen identifizieren kann.
Alle Teile der Morsø-Öfen sind austauschbar. Außerdem garantiert Morsø, dass Ersatzteile für alle Öfen mindestens 10 Jahre nach Auslauf eines Modells erhältlich sind.

Mein Kaminofen macht Ticklaute. Woher kommt das?

Antwort: Kleine Ticklaute sind während des Aufheizens und des Abkühlens des Kaminofens zu erwarten. Das resultiert aus dem Material, das sich abwechselnd ausdehnt und zusammenzieht.